Titre
Die ordnung des lebens. Die zehn gebote
Auteur
Jurgen Fliege
Langue
Allemand
Éditeur
Kosel
Prix
€ 7,50
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Solange ich auf dieser Welt bin, spüre ich die Enge meiner geistlichen Heimat, meines Christentums. Wie in einem Kokon fühlt es sich an. Eingesponnen und alt. Würdig und recht. Aber eben nicht mehr weit und atmend. Wie oft habe ich darum Anstoß erregt, mit dem was ich sagte und mit dem, was ich tat. Wie das verzweifelte Ausbrechen eines scheinbar erkalteten und abgestorbenen Vulkans betrachte ich heute mein lebenslanges Anstürmen gegen die mir ebenso abgestorben erscheinenden Dogmen meiner alten Kirche. Das fing mit der Pubertät an und hört bis heute nicht auf. Ich habe mit meinem »Feuer« nicht nur Lebendiges nach oben gespült, sondern mit meiner »Glut« auch manches und manchen verbrannt. Aber neues Leben drängt immer von innen nach außen, zerstört immer die alten Formen. Herr, erbarme dich meiner!
Was ist an meinem europäischen Christentum und an meiner Kirche alt und überaltert? Was ist längst abgestorben? Es ist ihr steriler so genannter Glaube, der die Erfahrung des Körpers und der Seele auf dieser Erde anscheinend nicht nötig hat, um an ihnen und mit ihnen zu wachsen. Als wenn wir alle hier das mühsame Leben auf dieser Erde gar nicht nötig hätten, um in den Himmel zu kommen! Als wenn wir den Tod und das Sterben und all das Leid nicht nötig hätten, um in den Himmel zu kommen! Wie soll ich so alt und reif werden, mein Leben aus Liebe hinzugeben, wenn ich die Liebe nicht in allen Farben und Formen genießen konnte? Mein Leben ist ein Geschenk einer Mutter und eines Vaters. Und ich werde bereit sein, mein Leben zu verschenken. Das ist in Ordnung und das ist die Ordnung. Ohne diese Ordnung sind wir tot, ob wir gleich leben.
Das körperlose und sinnenfeindliche Christentum Europas, das diese Ordnung leugnet, ist am Ende. Seine Blutleere und Kälte sind die Beweise dafür, dass es abstirbt. Und was reift in der Stille der Verpuppung in diesem Kokon längst heran? Ein lebendiges Christentum, das auf die Lebenserfahrung jedes einzelnen Christen angewiesen ist. Ein Christentum, das Lachen und Weinen, Freud und Leid nötig hat, damit sich ein jeder Christ und mit ihm die christliche Gemeinde entwickelt und lebt. Es ist ein Christentum, das sich der Sehnsucht des Herzens mehr verpflichtet fühlt als den Drohungen der Autoritäten. Es ist ein Christentum, das nicht erst mit der Geburt eines Menschen beginnt und mit seinem Tod endet. Ein Christentum, das mitten im Leben mit der anderen Wirklichkeit, die wir den Himmel nennen, kommuniziert und lebt.
Was ist an meinem europäischen Christentum und an meiner Kirche alt und überaltert? Was ist längst abgestorben? Es ist ihr steriler so genannter Glaube, der die Erfahrung des Körpers und der Seele auf dieser Erde anscheinend nicht nötig hat, um an ihnen und mit ihnen zu wachsen. Als wenn wir alle hier das mühsame Leben auf dieser Erde gar nicht nötig hätten, um in den Himmel zu kommen! Als wenn wir den Tod und das Sterben und all das Leid nicht nötig hätten, um in den Himmel zu kommen! Wie soll ich so alt und reif werden, mein Leben aus Liebe hinzugeben, wenn ich die Liebe nicht in allen Farben und Formen genießen konnte? Mein Leben ist ein Geschenk einer Mutter und eines Vaters. Und ich werde bereit sein, mein Leben zu verschenken. Das ist in Ordnung und das ist die Ordnung. Ohne diese Ordnung sind wir tot, ob wir gleich leben.
Das körperlose und sinnenfeindliche Christentum Europas, das diese Ordnung leugnet, ist am Ende. Seine Blutleere und Kälte sind die Beweise dafür, dass es abstirbt. Und was reift in der Stille der Verpuppung in diesem Kokon längst heran? Ein lebendiges Christentum, das auf die Lebenserfahrung jedes einzelnen Christen angewiesen ist. Ein Christentum, das Lachen und Weinen, Freud und Leid nötig hat, damit sich ein jeder Christ und mit ihm die christliche Gemeinde entwickelt und lebt. Es ist ein Christentum, das sich der Sehnsucht des Herzens mehr verpflichtet fühlt als den Drohungen der Autoritäten. Es ist ein Christentum, das nicht erst mit der Geburt eines Menschen beginnt und mit seinem Tod endet. Ein Christentum, das mitten im Leben mit der anderen Wirklichkeit, die wir den Himmel nennen, kommuniziert und lebt.
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